Donnerstag, 27. August 2009

Tasmania 1st week

Nach 11 stündiger, nächtlicher Überfahrt befinden wir uns nun mittlerweile schon seit einer Woche in Tasmanien. Angekommen sind wir morgens in Devonport, wo wir vom Regen und Sturm begrüßt wurden. Der Regen sollte auch noch weitere Tage ein stetiger Begleiter sein. Zunächst ging es dann nach Launceston, wo wir die XXX Gorge bestaunten und uns nachmittags einen Besuch in einem öffentlichen Hallenbad gönnten. Das war nicht nur wegen der warmen Duschen ein besonderes Ereignis. Die Australier gehen mit Straßenschuhen ins Schwimmbad, bis an den Beckenrand. Wir waren schockiert!
Unsere weitere Reise führte uns durchs Landesinnere Richtung Ostküste. Auf dem Weg dahin passierten wir unter anderem die Columba Falls, die höchsten Wasserfälle in Tasmanien (90 Meter hoch). Da es ja viel geregnet hatte, war es sehr beeindruckend. Ein Vorteil des Regens.
Die Ostküste Tasmaniens erinnert uns bisher an die Karibik. Weiße Strände, azurblaues Meer, klares Wasser...nur die Eukalyptuswälder im Hintergrund sind karibikuntypisch. Mit dieser Seite Tasmaniens hatten wir gar nicht gerechnet. Zunächst verbrachten wir 2 Tage in der Bay of Fire, wo wir die Küste abklapperten. Hier jagt ein Traumstrand den anderen, man kann leider nur nie ins Wasser, weil es eiskalt ist (hier herrschen zur Zeit zwischen 12-17 Grad). Weiter gings in den Freycinet National Park, in dem die berühmte Whineglass Bay liegt. Um dort hin zu gelangen, muss man einen 2-3 stündigen Walk einen ordentlichen Berg rauf hinter sich bringen. Aber es lohnt sich! David hat sogar eine Robbe gesehen...und ich mal wieder Muscheln gesammelt. Wenn das der australische Zoll mal mit macht...
Unsere weitere Reise führt uns nun auf die Tasman Peninsula und wir werden den Spuren der ehemaligen Gefangenenvergangenheit folgen....

Spikey Bridge (Bruecke mit Steinspitzen damit keine Kuehe runterfallen - die Aussies sind ziemlich durch)










Sportplatz mit Friedhof (hmmmm)











Frecynet National Park

Wineglass Bay






















Samba in der Wineglass Bay



















Wineglass Bay




















Panorama Wineglass Bay




















Marissa im 'Shithouse" (so sieht es aus das romantische campen:)














Echidnae









Friendly Beaches (Frecynet National park)









Bay of Fires










Bay of Fires










St. Columba Falls












"bach" im Regenwald









Tasmanische Teufel in action









Cataract Gorge in Launceston










Unser Gefaehrt, die Spirit of Tasmania

































Donnerstag, 20. August 2009

Adelaide to Melbourne

Nach 5 Tagen KI sind wir langsam gen Melbourne gerollt und haben die Nationalparks der Limestone Coast abgegrast. Die satten grünen Wiesen in South Australia haben unseren Outback-entwöhnten Augen sehr gut getan und uns an Deutschland erinnert. Eigentlich sollte hier gerade Winter sein, aber den größten Teil der Zeit haben wir trotzdem gutes Wetter und Sonne gehabt.
Surprise!









Walmutter mit ihrem Kalb


Petrified Forest



Blowhole




Cape Bridgewater













Mount Schank: Krater (ehemaliger Vulkan)







Kangaroo








Limestone Coast








Coorong National Park








Lizard








rosa See (sind Algen, die Carotin produzieren)








Rapid Bay











Marissa sah auch nicht besser aus...











verwanzter David nachm Outback (vorm Duschen versteht sich)











Kangaroo Island

Nachdem wir uns nach 10 Tagen Outback mal wieder so richtig frisch gemacht hatten, verabschiedeten wir uns abermals aus einer Großstadt, Adelaide. Nach all den Strapazen haben wir uns erst mal 2 Tage in Rapid Bay (Nähe Cape Jervis, von wo aus die Fähre nach Kangaroo Island ablegte) ausgeruht. Kangaroo Island (=KI) war in Puncto Tierwelt ein regelrechter Freilichtzoo. Wir haben Seelöwen, Robben, Pinguine, Pelikane und sogar eine Koalabärin mit ihrem Jungen beim Fressen gesehen. Obwohl das Wetter zu Beginn rau war, haben wir uns von der landschaftlichen Schönheit der Insel überzeugen können (siehe Remarkable Rocks und tolle Strände).
Robbe (streckt eine Flosse hoch) beim Schlafen beim Admirals Arch



















Remarkable Rocks bei Rain









unsere Faehre


















Traumstraende









Pelikanfuetterung


















fetter Bulle am Pennen









kleiner Seeloewe









Seeloewen in Aktion









Tieridylle auf KI

Mittwoch, 5. August 2009

Outback

9 Tage und 4000km später befinden wir uns nun in Adelaide, zurück in der "Zivilisation". Los ging's in Townsville und über Alice Springs zum Uluru-Katatjuta Nationalpark und anschließend zum Kings Canyon. Trotz der exzessiven Fahrerei (ca. 500km pro Tag) war es ein ganz besonderer Trip mit wenig Menschen auf viel Raum. Wir konnten die allmählichen Veränderungen der Landschaft beobachten und haben Farben und Tiere, die man sonst nicht zu sehen bekommt, bewundert. Am Uluru haben wir das klassische Programm Sonnenauf- und -untergang gemacht. Der Fels verändert dabei beeindruckend seine Farbe. Außerdem haben wir eine guided tour mit einem Ranger gemacht, der uns etwas zu den Traditionen und dem Alltag der dort ansässigen Anangu people erzählt hat und uns die Umgebung näher gebracht hat. Bei Katatjuta haben wir einen Walk durch the Valley of the Winds gemacht, der durchaus anstrengend aber auch sehr rewarding war. Abschließend haben wir einen kleinen Umweg von 300km in Kauf genommen, um eine Wanderung durch den Kings Canyon zu machen. Zusammenfassend hat sich der Aufwand gelohnt und es war nachdem wir bisher fast ausschließlich Küstenlandschaft gesehen haben, etwas ganz anderes und durchaus repräsentativ für den Kontinent. Aber jetzt sind wir auch froh der kargen Landschaft wieder entkommen zu sein und hier in South Australia satte, grüne Wiesen zu sehen.

nicht ganz so lässig am Rande des Canyons ;)



























lässig am Rande des Canyons









Henning vorm Kings Canyon Walk









Aboriginal Art (Höhlenmalerei)









schön English Breakfast beim Sonnenuntergang









der Klassiker, posing vorm Uluru









Uluru









im Valley of the Winds (Katatjuta)









schlapp gemacht auf dem Walk









Katatjuta (the Olgas)









hier dachten wir alle, dieser Berg sei der Uluru, turns out: ist der Mt. Conner









auch mal schön mediterran sein...






























Akrobatik an den Devils Marbles









zurück in der Sonne


















Sonnenaufgang bei eisiger Kälte anschauen












Sonnenuntergang mal mit ungetrübten Blick auf den Horizont









einsame Straße im Outback