Samstag, 16. Mai 2009

Sydney Morning Herald Half Marathon

Heute mal wieder was Neues aus der sportiven Ecke: nach etwa 5 Wochen Training habe ich vor etwa 6 Stunden den Sydney Morning Herald Halbmarathon beendet und jetzt liege ich im Bett. Gut für euch, denn so kann ich euch mit einem neuen Blogeintrag beglücken, schlecht für mich, denn mit meinen Beinen ist heute nicht mehr so wirklich viel los.
Der Halbmarathon (21 Kilometer) ging durch die Innenstadt von Sydney inklusive Business District, Harbour Bridge und Botanical Garden. Anpfiff war um 7.30h, was ich erst etwas bedenklich fand, aber im Nachhinein war es doch sehr in Ordnung so früh zu laufen. Nachmittags wäre es auch kaum möglich gewesen, die Strecke mitten in der Stadt abzusperren. Außer mir waren noch etwa 9000 Läufer zugegen, wodurch es vor allem auf der ersten Runde ziemlich eng wurde. Die Strecke war durchaus anspruchsvoll und hatte auch seine schönen Seiten, die ich allerdings nur auf der ersten von zwei Runden halbwegs genießen konnte. Auf den letzten Kilometern hieß es dann Zähne zusammenbeißen und ich habe jetzt auch ungefähr eine Ahnung davon was es heißt, wenn die "Beine dicht machen".
Meine beiden Ziele (nicht überrundet werden und zwischen 1:40 und 1:50 zu laufen habe ich beide geschafft, bzw. übertroffen und nicht nur deshalb war es eine tolle Erfahrung, an die ich mich lange erinnern werde. Von joggen, rennen, laufen oder Ähnlichem will ich aber erstmal mindestens 2 Wochen nichts mehr hören...

Hier noch ein paar Impressionen


Mit Reuben Kosgei (Ex Olympiasieger) konnte ich dann doch nicht ganz mithalten. Es stand aber auch nicht in der Ausschreibung, dass man das ganze Rennen durchsprinten darf. Der gute Reuben hat mit 64 Minuten und Jetlag den Sieg eingefahren






















1:38:26 - geschafft





















Voller Zuversicht vor dem Rennen

Samstag, 9. Mai 2009

Walking around Sydney oder wie bonzig kann man eigentlich wohnen?

Walk Manly to Spit Bridge
Nachdem wir ja bereits einen Walk im Norden unternommen hatten, haben wir uns einen Teil des nördlichen Hafenufers vorgenommen. Start in Manly, ein 10km langer Walk an Buchten entlang und durch sehr dichten Busch. Mit den Augen eines Deutschen ist es unglaublich zu sehen, wie manche Leute hier leben: die schicksten Häuser (trotzdem nicht zu protzig) direkt an traumhaften Stränden und Buchten.

Häuser direkt am Strand


















Aboriginal Engravings (Boomerang)


















North Head und Southhead


















öffentliches Verkehrsmittel in Sydney: Fähre


















Blick von der Fähre









Watson's Bay

Wir starteten am Southhead und schlenderten die Küste Richtung Hafen entlang an einem FKK-Strand für Schwule in einer verborgenen Bucht (traumhafte Lage) und hatten den Eindruck in einem alten Fischerdorf zu sein. Wir sind ziemlich sicher, dass das Leben in diesem Stadtteil nahezu unbezahlbar ist. Und zwar zurecht!






























































































Leichhardt ist ein italienisch geprägtes Viertel in Sydney. Hier sieht man eine nachgebaute Plaza. Wenn man durch das Viertel läuft, streift man zahlreiche italienische Restaurante und Eisbuden.

Sonntag, 3. Mai 2009

Aussie Rules - Sydney Swans vs. Richmond Tigers

Diesen Sonntag waren wir beim "Footy" oder Aussie Rules. Es ist ein bisschen wie Rugy (wird auch mit dem gleichen Ball gespielt), aber unterscheidet sich insofern, dass der Ball auch getreten wird. Bei einem Pass mit der Hand, wird der Ball mit einer Hand gehalten und mit der anderen geschlagen. Ziel ist es, durch Schüsse den Ball zwischen die Pfosten am Ende des Spielfelds zu punkten. Footy ist ein sehr körperbetonter Sport und wir hatten manchmal das Gefühl, dass die Zuschauer nur wegen der Tacklings gekommen sind, weil dann ein schockiertes, aber fasziniertes Raunen durch die Menge ging.
Nach 2 Vierteln sah es für unsere Favoriten, die Swans, richtig gut aus. In den letzten beiden Vierteln haben sie es aber noch mal spannend gemacht und die Führung nur knapp behaupten können. Insgesamt fanden wir das ganze Erlebnis sehr interessant, auch was die Fankultur betrifft. Es waren viele Familien mit Kindern da und es wirkte ähnlich kommerziell wie Eishockey oder Basketball in Deutschland.









unten rechts im Bild der Spieler (schwarzes Trikot) führt gerade einen Freistoß aus und versucht zwischen die Pfosten zu treffen.









hier sieht man sein "Ziel"









Haufenbildung, wird meistens nach kurzer Zeit abgepfiffen. In seltenen Fällen bekommt tatsächlich irgendjemand den Ball aus dem Haufen raus...









Anstoß, der Ball wird vom Schiedsrichter in die Mitte geworfen, beim Seitenaus wirft der Schiedsrichter den Ball rückwärts ins Spielfeld









Swans Fanblock (Stimmung nicht vergleichbar mit deutschen Fußballstadien, alles eher familienfreundlich)









Einlaufen der Richmond Tigers









Einzug der 8 Schiedsrichter









Fanshop der Swans


















mit Rolltreppen ins Stadion